{"id":4636,"date":"2011-06-30T22:07:08","date_gmt":"2011-06-30T20:07:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.morbidvision.de\/blog\/?p=4636"},"modified":"2025-06-24T07:23:31","modified_gmt":"2025-06-24T05:23:31","slug":"dein-wille-geschehe","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.morbidvision.de\/blog\/2011\/06\/30\/dein-wille-geschehe\/","title":{"rendered":"Dein Wille geschehe"},"content":{"rendered":"<p>\u00abDer Mensch kann zwar tun, was er will, aber er kann nicht wollen, was er will.\u00bb (Schopenhauer) <\/p>\n<p>Er starrt auf die Spitzen ihrer Lederstiefel und traut sich kaum sich zu bewegen. Er wei\u00df, dass sie die Gerte schwingen w\u00fcrde, w\u00fcrde er den Blick anheben. Seit drei Jahren ist er schon ihr Sklave, erz\u00e4hlte sie mir vorab. Sie erz\u00e4hlt mir vor jedem neuen Kunden etwas \u00fcber ihn und ihre Beziehung zueinander. Nicht alle Kunden sind M\u00e4nner, obwohl ich das naiver Weise angenommen hatte. Er ist anscheinend trotz Ehefrau zu jeder Zeit in der Lage, auf ihre Bestellung hin hier zu erscheinen. Auch das r\u00fcttelt an meinem Weltbild. Welche Ausreden er daf\u00fcr benutzt, interessiert sie anscheinend nicht. Sprechen darf er sowieso nur, wenn sie es ihm erlaubt und auch dann nur um zu antworten oder aber \u00fcber seine Vorlieben zu berichten. Und die sind ganz offensichtlich devoter Art.<\/p>\n<p>Ich sitze, ebenfalls still, in einer Ecke des Raumes auf einem Kissen, meine H\u00e4nde an eine metallene Vorrichtung gefesselt, bei der ich noch immer nicht wei\u00df, wof\u00fcr sie ist. F\u00fcr zwei Wochen darf ich die Herrin bei ihrer Arbeit genau beobachten. Die Kunden glauben ich sei selbst Kundin, die gerade mit Ignoranz bestraft wird. Daher tolerieren sie meine Anwesenheit.<br \/>\nAndere in meinem Alter machen w\u00e4hrend der Ferien ein Praktikum in der Bank, bei einer Boutique oder einer Schreinerei, ich absolviere meines bei einer Domina, unentgeltlich versteht sich. Anerkennen w\u00fcrde es mir vermutlich niemand, doch kann ich etwas \u00fcber die Menschen und auch mich selbst lernen. Es ist nicht so, dass ich selbst Domina werden m\u00f6chte, ich will nur ein bisschen herumexperimentieren und erfahren, was Menschen dazu bewegt, die Herrin aufzusuchen. Ich selbst w\u00e4ge noch ab, ob ich eher die devote oder die dominante Rolle einnehmen w\u00fcrde, m\u00fcsste ich mich entscheiden. Momentan mime ich das devote Schulm\u00e4dchen, f\u00fcr die ich laut der Herrin am wenigsten schauspielern muss. <\/p>\n<p>Nach einem br\u00fcnetten M\u00e4dchen mit vielen Tattoos \u00fcber den K\u00f6rper verteilt, welches ich in meine Altersklasse sch\u00e4tzen w\u00fcrde, ist er der erste m\u00e4nnliche Kunde, den ich miterleben darf. Nachdem die Herrin ihn dazu zwang, sich selbst glatt zu rasieren, damit seine Frau sp\u00e4ter auch noch etwas davon hat, sitzt er nun mit nacktem Arsch auf den kalten Fliesen und streckt ihr seine Erektion entgegen. An seinem rechten Nippel befestigte sie eine Klammer mit einem Gewicht, durch das er bei jeder seiner Bewegungen unter Schmerz das Gesicht verzieht und leicht aufst\u00f6hnt. Ich beobachte alles, w\u00e4hrend ich zusammengekauert unter meinem Arm hervorluge und dar\u00fcber nachdenke, warum er sich so gerne qu\u00e4len und schikanieren l\u00e4sst.<br \/>\nAuf ihren 14cm-High-Heels stolziert sie um ihn herum, kontrolliert dabei mit der Gerte seine verrichtete Arbeit und ist mit dem Ergebnis anscheinend so zufrieden, dass sie zur Belohnung die oberen Kn\u00f6pfe ihres Lederkost\u00fcms \u00f6ffnet, bis ihre Brustwarzen hervorblitzen.<br \/>\nNach einem kurzen Blick auf ihre entbl\u00f6\u00dfte Haut, habe ich das Gef\u00fchl anstandshalber wegsehen zu m\u00fcssen. Sie ist aufmerksam und blickt mit einem schiefen L\u00e4cheln in meine Richtung, w\u00e4hrend sie ihn anherrscht, einen vorbereiteten Eimer aus der Abstellkammer zu holen. Dort hat sie mir gestern ihr gro\u00dfes Arsenal an Spielzeug gezeigt.<br \/>\nSie verbietet ihm, sich selbst anzufassen, kennt ihn wohl schon so gut, dass sie wei\u00df, dass ihn der Anblick der vielen Utensilien anmacht.<\/p>\n<p>Sie schiebt ihren Rock etwas nach oben und setzt sich breitbeinig auf den schwarzen lackgl\u00e4nzenden Tisch, der in seinem Spiegelbild so manches offenbart, was mich dazu zwingt erneut wegzusehen. Mit barschem Ton weist sie ihn an, sich zu beeilen und den Eimer unter dem Tisch abzustellen. Ich nehme an, dass er f\u00fcr ihr Verlangen zu langsam war, da er drei Hiebe der Gerte auf seinem nackten R\u00fccken zu sp\u00fcren bekommt, als er sich wieder vor ihr niederkniet. Sie l\u00e4sst ihm Zeit dem anscheinend sehr lustvollen Schmerz nachzusp\u00fcren, zieht ihn dann an seinem Schopf n\u00e4her an sich heran und zwingt ihn, sein Gesicht unter dem Rock in ihrem Scho\u00df zu vergraben. Ich konzentriere mich auf meine Fingern\u00e4gel und sehe alle paar Sekunden besch\u00e4mt auf, um nachzusehen, ob ich etwas verpasse. Sie hingegen h\u00e4lt den l\u00fcsternen Blick die ganze Zeit \u00fcber auf mich gerichtet. Mag sein, dass es seinem Willen entspricht sich ihr anheischig zu machen, dennoch wirkt er absolut willenlos und das stimmt mich nachdenklich! <\/p>\n<p>Warum nur ist er so willenlos? Besitzt er denn \u00fcberhaupt einen eigenen Willen? W\u00e4re es m\u00f6glich, dass es ihm einfach reicht, das Gef\u00fchl zu haben, einen freien Willen zu besitzen und unbedeutende Entscheidungen zu treffen, w\u00e4hrend er fremdbestimmt wird? Eventuell war er ja daf\u00fcr bestimmt, ihr zu dienen, ihren W\u00fcnschen nachzukommen und alles zu tun, was sie befiehlt. Kann man dabei von Determinismus sprechen, oder beschr\u00e4nkt sich dieser auf Naturgegebenheiten wie z.B. ausgew\u00e4hlte Kleidung aufgrund der Witterungsverh\u00e4ltnisse? Darf ich demnach weiterhin an Zufall glauben? Naja, f\u00fcr Glauben ist hier nicht der richtige Ort, wenn ich mich so umsehe. <\/p>\n<p>Sie erz\u00e4hlte mir gestern von einem Kunden, der danach verlangte, gew\u00fcrgt zu werden bis er ohnm\u00e4chtig wurde. Mein erster Gedanke war, er wolle dem Tod nahe sein, h\u00e4tte den Lebenswillen verloren. Sie erkl\u00e4rte mir, dass ihm diese Art der Atemkontrolle nur gigantische Orgasmen verschaffte und es mehrere Menschen gibt, die diesen Kick brauchen. Da er irgendwann nicht mehr auftauchte, nimmt sie an, er sei zu weit gegangen. Ich bat sie darum, bei solchen Kunden nicht zusehen zu m\u00fcssen und vereinbarte mit ihr, jederzeit mein Praktikum abbrechen zu d\u00fcrfen. Dabei kommt mir der Gedanke, dass die Triebe uns eventuell willenlos machen und uns beherrschen wie ein innerer D\u00e4mon. Die Herrin l\u00e4chelt nur verschw\u00f6rerisch, wenn ich ihr solche Fragen stelle, w\u00e4hrend wir alleine sind.<br \/>\nWie verh\u00e4lt es sich mit diversen Krankheiten, die einem den Stempel Unzurechnungsf\u00e4hig aufdr\u00fccken? Rauben die einem den eigenen Willen oder l\u00e4sst der K\u00f6rper einfach keinen Raum mehr daf\u00fcr? Was ist mit Manipulation? Auch durch Gewalt l\u00e4sst sich auf kurz oder lang jeder Wille brechen. Ich erhalte keine Antwort.<\/p>\n<p>Sie entzieht sich ihm, schubst ihn zur Seite und z\u00fcndet sich eine Zigarette an, pustet den Rauch in seine Richtung, schnippt die Asche auf den Boden und weist ihn mit harschem Ton auf den Dreck hin. Er versteht sofort, dass er nun den Boden auf allen Vieren wischen darf. Wie immer kommt er ihrem Begehren brav und ohne Widerworte nach. Und wie er mit gleichm\u00e4\u00dfigen Bewegungen auf den Knien \u00fcber den Boden rutscht und jede einzelne Fliese schrubbt, steigt in mir der Gedanke auf, der Wille k\u00f6nne anerzogen sein. So wie die Herrin ihre Sklaven durch Z\u00fcchtigung und Dem\u00fctigung den eigenen austreibt und ihren daf\u00fcr aufzw\u00e4ngt. Woher hat sie dann den Ihrigen? Oder werden wir alle bei bestehendem Willen nur zur Meinungsbildung erzogen und ich selbst besitze auch keinen Willen?<br \/>\nDie Meinung ihrer Kunden interessiert hier jedoch selten. Dabei frage ich mich, ob au\u00dferhalb dieser W\u00e4nde deren Ansichten eine Rolle spielen und ob sie in der Lage sind,  Ver\u00e4nderungen zu erzeugen und ihre eigene Meinung zu revidieren?<\/p>\n<p>So k\u00f6nnte sie bestimmt sofort damit aufh\u00f6ren, ihren Sklaven zu dem\u00fctigen und ihm konzedieren, auf der Stelle nach Hause zu gehen. Doch ihr augenscheinlicher Wille l\u00e4sst das nicht zu und seinem entspricht dies vermutlich auch nicht. Wenn wir nicht nach freiem Willen handeln, bedeutet das nicht, dass es nicht trotzdem unserem Willen entspricht. Ich bin schlie\u00dflich auch aus freien St\u00fccken hier, obwohl ich mich in manchen Situationen frage, was ich hier zu suchen habe.<br \/>\nAls er erneut unterw\u00fcrfig vor ihr kniet, nachdem er den Boden au\u00dferhalb meiner Reichweite bearbeitet hat, ist seine Erektion noch immer nicht abgeklungen, was die Herrin dazu anspornt, noch gemeiner zu ihm zu sein. Sie zieht ihm gewaltsam die Klammer vom Nippel ab und bohrt ihren Pfennigabsatz in seine Schulter, bis er sich wimmernd auf den R\u00fccken fallen l\u00e4sst. Mit eisiger Ignoranz geht sie klackernd an ihm vorbei, l\u00e4chelt mich vielsagend an und verl\u00e4sst den Raum um ein Telefonat zu f\u00fchren. Als sie zur\u00fcckkehrt, sieht sie dass er von mir abgewandt selbst Hand anlegt, was ihrerseits nat\u00fcrlich augenblicklich durch Schl\u00e4ge auf seinen Wanst bestraft wird. <\/p>\n<p>Offenkundig wird ihm in ihrer Abwesenheit, auch wenn wir davon ausgehen w\u00fcrden keinen freien Willen zu besitzen, zumindest die Wahl gew\u00e4hrt, ob er nach links oder nach rechts geht, welchen Beruf er aus\u00fcbt, was er zu Abend isst, wof\u00fcr er sein Geld ausgibt, ob er die Rasierklinge im Gesicht oder an der Pulsader ansetzt. Das ist interessant zu beobachten, da wir diese und \u00e4hnliche Entscheidungen alle aufgrund unserer kulturellen Herkunft treffen m\u00fcssen, die an einem anderen Ort vermutlich gar keine Rolle spielen w\u00fcrden. Was wiederum bedeutet, dass wir uns an ein System anpassen m\u00fcssen, um einem freien Willen nachkommen zu k\u00f6nnen. Widerspricht das nicht dem, was ich mir unter einem freien Willen vorstelle? Oder verwechsle ich gerade die Begrifflichkeiten mit der Freiheit? Diese scheint dann hinf\u00e4llig, sobald ich mir nicht aussuchen kann, in welche Kultur oder Gesellschaft ich hineingeboren werde. W\u00e4re ich mit so viel Entscheidungsgewalt sogar \u00fcberfordert? <\/p>\n<p>\u00dcberforderung zeigt au\u00dferdem auch sein Gesicht, als es wenige Minuten sp\u00e4ter ungeduldig an der T\u00fcr klingelt. Er hatte nicht damit gerechnet Gesellschaft zu erhalten, da er bisher stets ihre ungeteilte Aufmerksamkeit genie\u00dfen durfte, sofern man mich hier in der Ecke ignoriert. Auch ich wei\u00df nicht was als n\u00e4chstes geschieht. Sie scheint einen weiteren Sklaven eingeladen zu haben, dem sie noch im Flur befiehlt sich auszuziehen, bevor er das sogenannte Spielzimmer betritt.<br \/>\nNeugierig beobachte ich, was als n\u00e4chstes passiert und bin froh dar\u00fcber, nur passiv anwesend sein zu d\u00fcrfen.<br \/>\nZwei entgleiste Gesichter treffen aufeinander, als der nackte Neuank\u00f6mmling auf allen Vieren an einer Art Hundeleine von der Herrin hereingef\u00fchrt wird. Nach einer Schrecksekunde streifen mich zwei Augenpaare, die jedoch schnell zu erkennen scheinen, dass ich nichts damit zu tun haben kann. Daraufhin vereinen sich ihre Blicke zu einem einzigen vernichtenden Blick gegen die Herrin, die sich k\u00f6stlich dar\u00fcber am\u00fcsiert. Die beiden M\u00e4nner scheinen zu ahnen, was geschehen wird, da beide so wirken, als w\u00fcrden sie sich am liebsten gegenseitig umbringen, oder gemeinsam die Herrin angreifen.<br \/>\nW\u00fcrden sie jetzt aus den Normen herausbrechen, die uns zwingen bestimmte gesetzeswidrige Dinge zu unterlassen, w\u00fcrde sie sp\u00e4testens durch System und Justiz den vermeintlich eigenen Willen abgesprochen bekommen. Also d\u00fcrfen wir unseren Willen nur soweit ausleben, dass wir das System und dessen Konstrukt aus Regelwerken nicht gef\u00e4hrden und m\u00fcssen uns zeitgleich f\u00fcr weitere Regeln und Strukturen entscheiden, die z.B. ein Job oder die \u00d6ffnungszeiten mit sich bringen. W\u00fcrde wir nach Freiheit streben und uns dem System entziehen wollen, h\u00e4tten wir nur die Wahl zwischen Auswandern oder auf der Stra\u00dfe leben, wobei Ersteres in ein anderes System zw\u00e4ngen w\u00fcrde, an welches man sich ebenso anpassen m\u00fcsste. Und auf der Stra\u00dfe erscheint mir mein Wille nutzlos und Freiheit wird zur individuellen Definitionssache. W\u00e4hrend sie f\u00fcr den einen der Marathonlauf bedeutet, ist f\u00fcr den anderen eine warme Mahlzeit alles was er an Freiheit braucht.<\/p>\n<p>F\u00fcr diese zwei Herren bedeutet im Moment Freiheit vermutlich einfach nur eine Herrin f\u00fcr sich alleine zu haben, ohne Konkurrenz und ohne Zuschauer wie mich. Diesem Wunsch scheint sie nicht nachkommen zu wollen, im Gegenteil. Sie spricht aus, was sie sich in den Kopf gesetzt hat und verlangt von ihrem braven Sklaven, der \u00e4ngstlich und ver\u00e4rgert zugleich erscheint, ihre Rolle einzunehmen um \u00fcber den anderen, der anscheinend wesentlich mehr Widerstand leistet, zu herrschen und zu befehlen. Beide sind wenig begeistert, gegen ihr Naturell handeln zu m\u00fcssen und die Herrin scheint die Grenzen der Willenlosigkeit auszuloten, was es f\u00fcr mich als Beobachterin sehr interessant macht. Falls es einen freien Willen gibt, bedeutet das schlie\u00dflich nicht, dass wir jederzeit danach handeln m\u00fcssen.<br \/>\nVielleicht ist der freie Wille auch nur eine Illusion und entsteht naiv wie wir sind durch Erfahrungen und Erinnerungen, \u00e4hnlich einer Konditionierung. Was wenn sie die beiden nun darauf konditioniert hat, das zu tun was sie verlangt \u2013 wie weit werden sie gehen? Dem Nachz\u00fcglersklaven passt es so gar nicht, dass er nun jemand anderes als seiner Herrin gehorchen soll, erst recht nicht einem Mann und versucht sich heftig zu widersetzen. Dies honoriert der andere Sklave z\u00f6gerlich mit vorsichtigen Schl\u00e4gen auf den nackten Arsch um f\u00fcr Z\u00fcchtigung zu sorgen, wie es die Herrin von ihm verlangt. <\/p>\n<p>Der eigene Wille erfordert zudem das Wissen um die Situation, die Handlung, den Gegenstand oder die Materie ansich. Sobald ich nichts von der Existenz einer T\u00e4tigkeit wei\u00df, kann ich meinen Willen in keine Richtung definieren. So k\u00f6nnte die Herrin nicht von ihrem Sklaven verlangen, dass er mich von meinen Fesseln befreit, wenn er nicht w\u00fcsste was Fesseln sind oder wie die Kunst des Bonages funktioniert. Jetzt h\u00e4tte ich allerdings gerne eine Erkl\u00e4rung, da ich keine Ahnung hab, was sie mit mir vorhaben. Ich f\u00fchle mich ausgeliefert. Das entspricht nicht dem urspr\u00fcnglichen Plan und mir wird zunehmend klar, dass ich dem Gebieten der Herrin ebenso unterstehe, wie alle anderen in dem Raum. Dem woll\u00fcstigen Blick und der Erektion des Nachz\u00fcglersklaven nach zu urteilen, kann es so schlimm nicht sein. Ich frage mich, welche Motivation ohne jeglichen Willen noch hinter dem eigenen Sein steht, bis ich von der Herrin unter starken Schmerzen an den Haaren in die Mitte des Geschehens gezogen werde. Ich kann kaum klar denken und sehe nur noch nackte Haut.<br \/>\n\u201eWas werdet ihr nun tun?\u201c, h\u00f6re ich sie mit funkelnden Augen und begeistertem Interesse fragen. Die Antwort der M\u00e4nner kommt prompt: \u201eWas immer du willst!\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00abDer Mensch kann zwar tun, was er will, aber er kann nicht wollen, was er will.\u00bb (Schopenhauer) Er starrt auf die Spitzen ihrer Lederstiefel und traut sich kaum sich zu bewegen. Er wei\u00df, dass sie die Gerte schwingen w\u00fcrde, w\u00fcrde er den Blick anheben. 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