Schweinegrippe. Eine Bilanz.

Die USA vernichtet Impfstoff für 260 Millionen Dollar.  Das Haltbarkeitsdatum ist überschritten. Das sind fast 50% der georderten Impfdosen. Von angedrohten 90.000 potentiellen Opfern starben gerade mal 1%. Mitgezählt wurde auch jede ältere Person, die „allem Anschein nach an der Grippe gestorben ist“. Auf diese Weise wurde jedes Opfer eine Lungenentzündung zum Schweinegrippe-Toten. Dabei beginnt gerade auch wieder die normale Grippe Fuß zu fassen, die in der jüngeren Vergangenheit amerikaweit 40.000 Menschen jährlich das Leben gekostet hat.

Heute steht fest, das Schweinegrippe-Virus verdrängte sogar das gefährlichere saisonale Grippe-Virus, für Deutschland hieß das: statt Tausender Grippetoter wie in anderen Jahren nur 255 bestätigte Todesfälle durch die Schweinegrippe im letzten Winter.

Die Impfsparte des Basler Pharmariesen Novartis hatte den Umsatz dank der Schweinegrippe verfünffacht. Die Gewinne stiegen auf über 700 Millionen Euro.

Glaxo Smithkline erzielte mit Impfstoffen gegen die Schweinegrippe Erlöse von mehr als 850 Millionen Euro.

Der Schweizer Pharmakonzern Roche profitiert von einem Nachfrageboom für sein Grippemittel Tamiflu. Im dritten Quartal verzehnfachte sich der Umsatz mit dem Schweinegrippe-Medikament im Vergleich zum Vorjahr auf über 700 Millionen Euro.

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