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Wer gab ihm die Macht? – MRBDVSN

Wer gab ihm die Macht?

Warum gibt es Menschen wie ihn? – Weil die Menschheit immer noch ihre Führer braucht und diese nicht bereit ist zu lernen. Zu lernen aus einer globalen Geschichte von Brutalität und naiv-anhänglichem Vasallentum. Jahrhunderte lang war der Despotismus steter Begleiter von Regierungen, Königreichen und anderer manipulatorisch orientierter Diktaturen und hat aus den Menschen Marionetten geschaffen. Ja, das Volk will Alfa-Tiere. Es braucht sie im Sport, in der Politik, in der Wirtschaft. Es ist bereit für jene Herrscher durchs Feuer zu gehen, sogar für sie zu sterben. Völlig unbemerkt, ist das Volk selbst zum Schöpfer seines Peinigers geworden. Durch nicht hinterfragten Gehorsam hat es seinen Agitator selbst erschaffen, genährt aus einer eigenartigen Mischung von selbstmitleidiger Ohnmacht und systembedingt anerzogenen Autoritätsängsten. Das Milgram-Experiment in den 1970ern hat bereits eindeutig bewiesen, wozu sich einfache Menschen rekrutieren lassen. Diktatoren nutzen Massenveranstaltungen um ihre kranken Ideen in gequälte Hirne einzupflanzen, um Ideologien zu erzeugen, die letztlich nur einem nützen, dem Despoten selbst. Volksaufläufe sind Geburtsstätten von Fanatismus und der Kardinalstäuschung eines fragwürdigen Zusammenhalts, sowie Meinungszusammenballungen, die lammfromme Bürger hinterlässt, sobald sich die Menschentraube wieder aufgelöst hat. Deshalb sind Kundgebungen, sowie Militärparaden für Despoten so wichtig zur Festigung ihres Machtanspruchs. Leider hat sich die non-individualistische Rudeldenkstruktur des Menschen immer noch hartnäckig gehalten. Einer schreit, hunderttausende schreien nach. Hatten wir nicht schon Nero, Bokassa, Hitler etc.? – Immer noch nichts gelernt??? – Indem wir einen keimenden Diktator identifizieren und ihm kein Gehör schenken, entziehen wir ihm sämtliche Energie. Er wird zum einsamen Rufer in der Wüste. Gaddafi hatte ein Gesicht, und es gab eine Zeit, in der die Masse dieses Gesicht wollte. Nun hat er dieses verloren. Der Verführer hat sich dabei in eine Chimäre verwandelt – und sein Gesicht in den Spiegel seines Volkes.

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