Septembermond

Fahles Sonnenauge
stirbt dahin in fernem Schweigen
bringt den Nebel übers Land
sehn mich nach dem Frühlingsreigen

Donner aus Gestirnen dröhnt
gläsern klirrt das Firmament
bedrohlich hängt die Lampe dort
leuchtet und leuchtet in einem fort

Raubt mir Schlaf wie Musestunde
Häme lacht in trübem Schein
Im Hof spiegelt sich silbern
die höhnende Fratze
durch laubwüste Moderpfütze
zum Fenster herein

…………………………………………………………………………………………………………………
Nachtrag von admin.

2 Kommentare

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.